Samstag, 28. November 2009

Altiplano - Mi Amor

Ich habe mich verliebt, verliebt in die Hochebene von Bolivien, Chile und Suedperu- der Altiplano. Eigentlich koennte ich jetzt nach Hause kommen, denn ich habe den absoluten Hoehepunkt meiner Reise erlebt. Von Norden Chiles, wo ich einige Hammertage hatte, bin ich auf nicht ganz ueblicherweise wieder zurueck nach Bolivien und ab zur Salar de Uyuni. Was ich dort zu Gesicht bekommen habe, kann nichts anderes mehr toppen. Hier aber erst noch die Bilder von Norden Chiles...

Chile: Reserva Nacional Vicuña, Salar de Surire, Parque Nacional Isluga: Unser Guide Franklin hat mich und Marco in 2 Tagen durch diese wunderschonen Parks gefuehrt. Mit dem Jeep gings kilometerweit durch unberuehrte Natur, vorbei an Moorlandschaften, Wuesten, Salzwuesten, winzig kleine Doerfer und Vulkanen. Auf unserer Staubpiste waren wir jeweils alleine unterwegs. Selten ist uns mal ein Lastwagen entgegengekommen. War echt der Hammer!

Sonnenuntergang hoch ueber der Salar de Surire: Auf der anderen Seite sind schon die Berge von Bolivien zu sehen...
Schlamm-Thermalbad Salar de Surire:
Salar de Surire mit Flamingos:

Lagune mit Flamingos:

Im Nirgendwo...

Kurz mal ueber die gruene Grenze nach Bolivien: Grenzuebergang im Nirgendwo...

Staubtrockenes und windschiefes Alpaka:

Vicuñaherde: Die gabs im Reserva National Vicuña zutausende...
Picknick im Parque Nacional Isluga:
Franklin unser Guide: In regelmaessigen Abstaenden hat er uns aus dem Auto geladen, so dass wir ein wenig spazieren konnte. Einmal hat er auf seiner Ukulele spielend auf einen Fellsvorsprung auf uns gewartet.
Am Ende der Tour hat mich Franklin in einem staubigen 100-Seelengrenzkaff zu Bolivien ausgeladen. Am naechsten Tag versuchte ich vergeblich, auf einen vorbeifahrenden Bus aufzusteigen. Alle sagten mir, es kaemen mindestens 4-5 Busse vorbei, wo ich einsteigen koennte. Nach 2 vollen Bussen, 4 grottenschlechten Bruce Lee-Filmen und 10h warten an der Grenze hatte ich die Nase gestrichen voll und suchte mir eine Unterkunft auf der Bolivianischen Seite. Dort gab es dann zum Glueck am naechsten Morgen einen Regionalbus, der mich zur naechsten grossen Stadt brachte...
Doro gestrandet im irgendwo zwischen Chile und Bolivien:
Lausiges Nachtessen: Choclo con papa y llama:
Bolivien- Salar de Uyuni: Nach meiner Grenzuebergangerfahrung bin ich direkt nach Uyuni einem kleinen Touri-Kaff in der Naehe des beruehmten und groessten Salzsee Uyuni gefahren. Kaum war ich um 6.00 am Morgen und noch total verschlafen aus dem Nachtbus ausgestiegen, hat mich ein Tourenanbieter angehauen. Er suche noch eine 6te Person fuer eine 4 Tagestour, welche in 4h losging. Ich sagte ohne zoegern zu...
Best tourgroup ever...:
Mit dem 4x4 Jeep gings im Affentempo ueber den Salzsee direkt zum Vulkan Tunupa.
Vulkan Tunupa 5800m: uebrigens, die Musterung des Salzsees ist wie ein Fussball, bestehend aus 5 und 6-Ecken
Den Nachmittag verbrachten wir auf der Salzflaeche mit Fotos machen... war gar nicht so einfach...!

Meine Touri-Gruppe beim Sonnenuntergang...
Um 5.00 am naechsten Tag habe ich mich als einzige aus dem Bett gequaelt, nur um den Sonnenaufgang zu erleben. Es hat sich gelohnt...

Die Flamingos waren um diese Uhrzeit auch schon wach...:

Auf dem Tagesprogramm stand dann die Besteigung des Vulkans Tunupa. Nicht nur die Hoehe hat mir fast den Atem verschlagen, sondern auch die Aussicht auf den Salzsee. Soweit das Auge reichte hat man nur Salz gesehen. Muy impressionante! Anscheinend ist die Salzkruste zwischen 2-20m dick. Wahnsinn!
Alles Picobello!!! im Hintergrund der Salzsee

Unterwegs zum Gipfel: die Wolken waren schon zum greifen nahe...
Blick von oben herab:
Nach der Besteigung des Vulkans gings dann auch schon wieder weiter zur Isla Incahuasi, einer winzigen Insel in mitten des Salzsees. Da es in der Nacht zuvor geregnet hatte, waren grosse Flaechen des Salzsees mit einer duennen Schicht Wasser bedeckt. Als wir dann aus dem Auto stiegen bot sich mir der schoenste Anblick, denn ich jemals gesehen habe. Der Salzsee war wie ein riesiger Spiegel...
Natuerlich durfte die Nacht im Salzhotel nicht fehlen:

Weiterfahrt am nachesten Tag zu irgend einer Lagune...

Laguna verde und Vulcan Licancabur: Erst wenn Wind aufkommt und die Sedimente im See verwirbelt werden, faerbt sich die Lagune in gruen.
Geysire gabe es natuerlich auch zu bestaunen. Hier eine Dampfleitung direkt aus der Erde...

2 Kommentare:

  1. Hammer Bilder! Besonders das Bild mit dem Salzsee nach dem Regen... Wunderschön!

    Grüessli Sabrina

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  2. Meeeeegaaa schöön! Hammer Bilder! I like! :-)

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