Mittwoch, 20. Januar 2010

bekannte gesichter und bekannte regionen

Nordargentinien: Endlich mal wieder bekannte Gesichter. Ich mache zurzeit Ferien in den Ferien im Wohnmobil meiner Eltern, die gerade den Suedamerikanischen Kontinet durchqueren. Hier habe ich gerade mein erstes argentinisches Lomo verdrueckt. So zartes Rindfleisch habe ich noch nie im leben gegessen und konnte gar nich genug davon kriegen... sorry Vegetarier...:



Vom Norden Argentiniens gings ueber einen Pass von 4800m nach Chile. Das Wohnmobil hats keuchend gerade noch gepackt. Unterwegs sind wir an zahlreichen grossen und kleinen Salzlagunen vorbeigekommen:
Und so sah es auf 4800m an der Chilenisch/Argentinischen Grenze aus:

In Chile sind wir im kleinen touristischen San Pedro geladent (Nahe der Grenze zu Argentinien und Bolivien). Von dort aus habe ich meine Eltern nochmals in die Salzwueste Uyuni in Bolivien begleitet. Obwohl es eine aehnliche Tour war die ich schon mal gemacht habe, habe ich die Salzwueste mit ganz anderen Facetten erlebt.

Wassermelonenlieferung in Uyuni-Bolivien:


Brotverkauferin in Uyuni am fruehen Morgen:

Auf den spaerlichen Grasflaechen weideten hunderte Lamas. Hier ein besonders wollreiches Exemplar mit lustigen Zoetteli in den Ohren:


Verweiste Lamababies werden mit der Flasche aufgezogen und dienen nebenbei als Geldquelle (Milchgeld)...:

Die Lagunen waren voller Leben. Tausende Flamingos suchten im krbsreichen Wasser nach Nahrung:

Und dann endlich wieder auf der groessten Salzwueste der Welt:
Ab und an Dampfte es aus dem Boden und man konnte sich am fruehen Morgen die kalten Fuesse im heissen Quellwasser waermen:
Eier werden direkt im heissen wasser gekocht und gleichzeitig die Milch warm gemacht:
Trenn-WC separiert Kaka und Pipi:
Ein aufkommendes Gewitter hat ueber dem Altiplano eine spezielle Atmosphaere verbreitet:

Eine der vielen Salzlagunen:
Laguna Blanca und willkommensgruss:
Kirche eines winzigen Altiplanodorfes:

Vulkan Licncabur (5950m) an der Grenze von Chile und Bolivien:


Uruguay-Tacuarembo: Ich hatte das Glueck, einige Tage auf einer Richtigen Gaucho (Suedamerikanischer Cowboy)-Ranch verbringen zu duerfen. Das war keine Touristische Luxus -Estancia mit Swimmingpool, Bar und Masage-Angebot, sondern eine echte Ranch, wo noch mit Kuehen und Schafen gearbeitet werden. Die Ranch wird von Juan und Susanne gefuehrt. Susanne ist aus der Schweiz und kommt erst noch aus dem Zuerioberland... die Welt ist einfach klein!



Juans Land wo die Rinder und Schafe die ganze Zeit verbringen:
Unsere Truppe mit Juan und Gaucho: habe hier uebrigens meine Lochkamerafunktion in meiner neuen Kamera entdeckt...

Wir durften an der taeglichen Arbeit teilnehmen. Das heisst, mit den Pferden die Rinder/Schafe von der unendlichen weiten Weide in einen Pferch eintreiben. Danach nach verletzten Tieren suchen und behandeln, bei dem Impfen helfen, bei der Kastration zukucken (haben sie mit Guemelli gemacht...), Ohren markieren, zaehlen der Tiere etc...
Eintreiben der Rinder: war super easy. Das hat ja auch zu 95% der Hofinterne Gaucho gemacht. Wir haben jedoch auch unseren Teil beigetragen...=)

Ich hochkonzentriert, dass auch kein Rind entweichen konnte... Von der Ranch haben wir echte Gaucho-Kleider bekommen (Siefel und Pluderhosen):


Ab in den Schlauch Kinder... es wird nicht weh tun...


Schafe impfen:

Und manchmal sind uns auch Ñandu-Vaeter mit ihren Kindern ueber den Weg gerast...:


Wir hatten das Glueck, dass in der Naehe gerade ein lokales Rodeo war. Die Gauchos hatten sich und ihre Pferde rausgeputzt um sich von der bessten Seite zu praesentieren. Die ganz mutigen hatten sich dann auf wilde ungezaemte Pferde geschwungen...

Gaucho zu sein ist in Uruguay sehr beliebt und immer mehr Junge Leute interessieren sich dafuer. Recht so! Solche chicke Jungs fehlen in der CH !!!

Starke Jungs:


Klein aber oho:
Ganz mutige Jungs:



Action:


Natuerlich darf die Parilla nicht fehlen. Da wird nicht nach Wurst und Stueck verkauft, sondern nach Kilo: