Innerhalb von 24h bin ich vom Amazonasgebiet ueber die Anden zurueck an die Kueste von Peru gereist. D
Trujillo: Alte Kolonialstadt mit vielen barocken Bauten. Trujillo beherbergt in der Naehe auch 2 der aeltesten aerchologischen Staetten. Chan Chan und Moche. Beide Kulturen herrschten vor den Inkas und hinterliessen 2 Pyramiden sowie einen riesen Komplex aus broeckelden Mauern.
Chan Chan: Chan Chan wurde voellig aus Lehm und Sand gebaut. Insgesammt waren es 8 Staedte. Riesig! Regen, Wind und Sonne haben jedoch nahezu alles zerstoert und nur noch wenige Mauern blieben erhalten. Was aber erhalten blieb, liess mich mega staunen!!!
Chan Chan: Chan Chan wurde voellig aus Lehm und Sand gebaut. Insgesammt waren es 8 Staedte. Riesig! Regen, Wind und Sonne haben jedoch nahezu alles zerstoert und nur noch wenige Mauern blieben erhalten. Was aber erhalten blieb, liess mich mega staunen!!!
Huaca de la luna: Riesiger Tempel. Insgesammt waren 5 Tempel in einem, also wie eine russische Babuschka. Bei jeder erweiterung hat man den alten Tempel zugeschuettet und rundum einen neuen und groesseren gebaut.
Mauerwerk von Chan Chan:
Huacachina: Kleine Lagune mit einer Handvoll Hostals und Restaurants. In der Hochsaison kommen die Backpacker in stroemen um in den umliegenden Sandduenen zu surfen. Wollte das schon auslassen, habe mich aber dennoch entschieden einen Halt zu machen. Haette sich als grossen Fehler herausgestellt nicht zu gehen...
Sandbuggy: erst heizten wir mit hundert Sachen ueber die Wuste. Duene hoch und runter... uiuiui... was fuer ein Adrenalinkick...!!!
Dann Sandborden bis die Sonne unterging. War gar nicht so einfach und ganz anders auf dem Schnee... Wir waren danach total mit Sand paniert
Huaraz (80000 Einwohner, 3000m): Das Trekking Paradies schlecht hin. Da jedoch die Regensaison begonnen hat, musste ich mich mit einem einzelnem Tagestrip zu einer Lagune auf 4500m begnuegen. Ab 15.00 hatte es taeglich begonnen zu regnen und verhuellte die Cordillera Blanca mit den vielen 6000m Peaks in dichte Wolken. Nur an einem Morgen hat sich die phantastische Bergkette kurz gezeigt. Aussicht von der Fruehstuecksterasse meines Hostals:
Aufstieg zur Lagune Churup:
Beim Rueckweg, wie konnte es anders sein, hatte es begonnen zu regnen. Nass und durchfrohren kamen wir dann in Huaraz an, wo ich noch in der selben Nacht einen Nachtbus nach Lima genommen habe.
Der Raubueberfall: Bis jetzt habe ich die Peruaner mehrheitlich als ein sehr aufrichtiges, zuvorkommendes, freundliches und hilfsbereites Volk kennengelernt. Doch es gibt auch immer schwarze Schafe, die es eigentlich gar nicht noetig zu stehlen.
Kirsten und ich sassen in Ica und warteten auf unseren Bus beim Terminal. Sie Sudoku, ich Nussknackend, als neben mir ein Herr auftauchte und in meinem Nusssack rumfingerte. Ich glaubte erst, er wollte ein paar Nuesse. Freundlich wie ich war, bat ich ihm ein paar Nuesse an, waehrend sein netter Kollege, die dadurch abgelenkte Kirsten den Rucksack klaute. So gemein! Und alle im Busterminal haben dabei zugeschaut und nichts gesagt! Das hat mich recht entteuscht! Bevor unser Bus abfuhr, schafften wir es gerade noch zur Polizei zu gehen und dort ein Protokoll zu bekommen.
Und was lernt man daraus: keine Minute das Gepaeck aus den Augen lassen und immer fest in den Haenden haben...